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Individuelle Förderung bedeutet, die Potenziale aller Schülerinnen und Schüler auszuschöpfen, so dass der individuelle Lern- und Bildungserfolg für alle Lernenden gesichert ist. Das setzt voraus, dass Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Schwerpunkten, wie zum Beispiel Frühförderung, vorschulische Sprachförderung, Mädchen- und Jungenförderung, eine Förderung erhalten. In diesen Schwerpunkten gilt es, passgenaue Lernangebote angesichts unterschiedlicher Lernvoraussetzungen zu entwickeln. Hier erhalten Sie Hinweise, was sich hinter diesen Schwerpunkten verbirgt und welche Möglichkeiten zur Bereitstellung von Förderungangeboten bestehen.
Die Fachtagung „Diagnostische Grundlagen individueller Förderung" für Schulen aus dem Projekt „Komm mit!-Fördern statt Sitzenbleiben" bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessante Vorträge und Workshops. So referiete Professor Andreas Helmke zur Unterrichtsprozessdiagnostik und gab Hinweise zur Auswertung der Daten der Schuleingangsuntersuchung. Am Nachmittag stellten Schulen ihre schulische Praxis vor, mit der sie mehr Informationen über den Lernstand, Lernbedarf oder über Potenziale ihrer Schülerinnen und Schüler erhalten.
Zur Dokumentation der Fachtagung
26 weitere Schulen aus Nordrhein-Westfalen sind mit dem "Gütesiegel Individuelle Förderung" ausgezeichnet worden. Schulministerin Barbara Sommer hat am 17. Mai 5 Grundschulen, 3 Berufskollegs, 4 Gesamtschulen, 6 Gymnasien, 5 Realschulen, 3 Hauptschulen das Siegel verliehen. Mit der heutigen Verleihung ist das vom NRW-Landtag gesetzte Ziel der Initiative „Gütesiegel Individuelle Förderung" eingelöst: die Auszeichnung von 351 Schulen, die auf eine gelingende Praxis individueller Förderung verweisen können und anderen Schulen Orientierung und Anregungen bieten.
Zu den Würdigungen und den Fotos von der Verleihung