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Lernstände feststellen, Förderpläne erstellen

Bereits seit einigen Jahren entwickelten sich in verschiedenen Schulformen unterschiedliche Ansätze zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern. Der Einsatz von Förderplänen als Instrument der individuellen Lernbegleitung verschiedenster Kinder wurde erprobt und weiterentwickelt. Im Schulgesetz wurde nun das Recht jedes Kindes auf individuelle Unterstützung, insbesondere aber auch der besonders Begabten als auch der Schülerinnen und Schüler, deren Versetzung gefährdet ist, verankert.

In diesem Baustein finden Sie

  • eine Einführung in die Grundlagen der Arbeit mit Förderplänen
  • Praxisbeispiele zur individuellen Förderung aus verschiedenen Schulformen und –stufen mit den verwendeten Materialien
  • eine Materialsammlung von Beobachtungsbögen, Förderplanformularen, Selbsteinschätzungsbögen

Im Grundlagenkapitel werden zunächst Begriffe wie Stärkenorientierung, ganzheitlicher Ansatz und Ziele der Förderung beschrieben. Es folgt eine Darstellung des Kreislaufprozesses, in dem im Idealfall die individuelle Förderplanung stattfindet, mit einer detaillierten Erläuterung der einzelnen Phasen dieses Prozesses. Zum Abschluss wird das Beispiel eines „Runden Tisches“ als eine Möglichkeit der Kooperation und Vernetzung aller an der Förderplanung Beteiligten aufgezeigt.

Das Kapitel „Praxisbeispiele“ beinhaltet konkrete Umsetzungen aus verschiedenen Schulstufen

 

In der Materialsammlung stehen Leerformulare zur Verfügung,die je nach Anwender in drei Kategorien unterteilt sind. Während in dem Kapitel „Lehrer- und Förderplanformulare“ überwiegend der Lehrer die Beobachtungs- und Förderprozesse initiiert und plant, gestaltet mit zunehmendem Alter die Schülerin und der Schüler mit Hilfe von „Selbsteinschätzungsbögen“ die Förderung mit Unterstützung weiterer Personen selbst. Die Beobachtung des Lern- und Arbeitsverhaltens durch Mitschülerinnen und –schüler kann durch den Einsatz von „Schülerbeobachtungsbögen “ systematisiert werden. Doppelungen der Bögen in den Kapiteln sind beabsichtigt; in einigen Bögen wird die Selbst- und Fremdbeobachtung in einem Bogen kombiniert, um eine stärkere Reflexion anzuregen.

 Die Mitglieder der regionalen Werkstatt freuen sich über Ihre Schulbeispiele, Anregungen oder Kritik. Insbesondere wäre es für uns sehr hilfreich, wenn Sie einzelne Bögen der Materialsammlung erproben und uns von Ihren Erfahrungen berichten würden
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