Ein zentraler Problembereich ist die bruchlose Gestaltung der Übergänge im Schulsystem, die Verminderung der Klassenwiederholung und Herabsetzung der Zahl der absteigenden Schulformwechsler. Individuelle Förderung ist ein probates Instrument hier einzugreifen. Ebenso führt sie dazu, dass die gesetzten Standards besser, schneller und von mehr Schülerinnen und Schülern in den Schulformen erreicht werden. Um die Stationen schulischer Lernbiografien positiv zu gestalten ist die Kooperation der Schulformen bei Übergängen und Wechsel Voraussetzung. Sie setzt gegenseitiges Verständnis, Transparenz und den regelmäßigen Austausch miteinander voraus.
Dazu zählt auch, dass innerhalb der Schulformen Aufgaben der individuellen Förderung im Kontext des jeweiligen Schulprogramms bzw. der Schulentwicklung wahrgenommen werden. Damit verbinden sich eigenständige Schwerpunktsetzungen und Lösungen, die für gegenseitiges Verständnis und Kooperation ebenso Voraussetzung sind wie für die Einordnung der in der regionalen Lernwerkstatt veröffentlichten Praxisbeispiele.